Die Diskussion schwirrt nun schon seit einigen Wochen durch die Blogosphäre, aber ich habe mich nun doch entschieden, auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen:
Die Rede ist von der Sprachlosigkeit. Genauer: Vom zögerlichen bis nicht stattfindenden Kommentieren in Blogs.
Da dieses Thema bereits an anderer Stelle vielseitig (aber wahrscheinlich dennoch nicht erschöpfend) beleuchtet wurde, hier nur eine lose Linksammlung.
InRobert Basics Liste der Demotivation habe ich mich an vielen Stellen wiedererkannt, auf Daniels Erfahrungen habe ich dann auch selbst etwas kommentiert (sic!) und mein Prof Lorenz Lorenz-Meyer beschreibt etwas, was ich sehr gut kenne, nämlich, „dass ich die Diskursivität des Social Web in der Theorie weit mehr begrüße als in der Praxis.“
(Bei allen Artikeln ist es durchaus empfehlenswert, die Kommentare zu lesen… )
Als Reaktion auf die festgestellte eigene und fremde Kommentierfaulheit, sind nun sogar ganze Anleitungen entstanden, zum Beispiel jene, wie man der „Kommentararmut in Blogs begegnen kann“.
Das klingt fast wie Blutarmut und im Grunde ist es auch eine solche – aus publizistischer Sicht. Zumindest für Online-Journalisten.